22. Spieltag: FV Blau-Weiß Zschachwitz
Und schon wieder… Der Sportclub besiegt Zschachwitz zum zweiten Mal in der laufenden Saison.
Nach dem das Hinspiel schon sehr verrückt war, hatte das Rückspiel noch mehr zu bieten.
Denn zunächst war Zschachwitz am Drücker. In der 5. Spielminute erkannte der Unparteiische ein Foulspiel von Rico Niederlein im Strafraum und gab Elfmeter. Zwar war Victor Janakiew noch mit den Fingerspitzen dran, aber Daniel Dittmann konnte verwandel. Der DSC kämpferisch wie man ihn lange nicht mehr gesehen hatte, musste kurz darauf Frank Rittner auswechseln, der sich bei einem Pressschlag verletzt hatte. Für ihn kam Nikolaus Kuon.
Bis zum Ende der ersten Hälfte spielten beide Teams stark und kamen zu einigen Chancen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit schien auf einmal alles anders als sonst. Der DSC hat die Halbzeitpause diesmal offensichtlich in der Kabine gelassen und spielte sofort kämpferisch weiter. Aufeinmal war in der 55. Minute Alex Preißiger unbedrängt im Strafraum macht den Ausgleich. Gesehen hatte ihn dort Niko Kuon.
In der 70. Minute dann plötzlich der Schock. Nico Opitz soll einen Blau-Weißen vor dem Strafraum zu Fall gebracht haben. Der war schon beinahe auf und davon, vor ihm nurnoch Victor. Notbremse. Der Schiri zieht Rot. Ich sehe kein Foul. Der anschließende Freistoß endet zweimal in der Mauer. Aber was ist das DSC spielt ja weiter nach Vorne! Irgendwann in der 89. nach einem verunglückten Eckball, auf einmal Sieradzki. Spielt ein, zwei Spieler aus. Sieht Csobot, passt. Vorbei an Drei’n. Vorbei am Torwart. TOR!!! 1:2 Endstand. In Unterzahl. Drei Punkte. Drei verdammt wichtige Punkte.
Das Spiel gabs auch wieder beim Radio!
Der Bericht der Jesters.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
15. Spieltag: SG Dynamo Dresden III
Ohne große Worte. Die Videos zum Nachholer gegen die SGD. Der DSC hat nach einem kämpferischem Spiel leider mit 2:3 verloren.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
21. Spieltag: Radeberger SV
Zum 21. Spieltag hatte der Sportclub den Radeberger SV zu Gast. Nach einer guten bis sehr guten ersten Halbzeit und einer 3:0 Führung, setzte in der zweiten Hälfte wieder die DSC-Tradition ein. Lust- und Ideenloses Spielen ließen es zu das ein zuvor dominiertes Team doch noch 3 Tore schießen konnte. Das 3:3 war letztlich für den RSV verdient, aber nicht nötig.
Den Torreigen eröffnet in der ersten Hälfte Olaf Sieradzki, nach einem Pass von Niko Kuon läuft Sieradzki über das Halbfeld um den einzigen Verteidiger auszuspielen und den Torhüter beim Torschuss auch noch auf dem falschen Fuß zu erwischen. Schön.
Weiter geht es mit Niko Kuon, der in nach einem Freistoß von Preißiger den Ball durch Niederlein per Kopf auf den Fuß gelegt bekommt. Kuon zieht im Strafraum ab, Treffer.
Kurz vor der Halbzeit kann auch André Csobot wieder ein Treffer verbuchen. Nach langem Freistoß von Zillich überläuft er die Abwehrreihe und knallt das Ding ohne zu lange zu denken rein.
Das 3:2 der Gäste ist noch besonders hervor zu heben. Nach einer Flanke kann sich Marco Widtmann den Ball per Brust selber zum Fallrückzieher vorlegen und macht damit ein besonders schönes Tor.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
16. Spieltag: SG Dresden Striesen
Im Nachholspiel gegen die SG Dresden Striesen konnte unser Sportclub wieder nur einen Punkt holen. Selbst der war glücklich. Über weite Strecken war Striesen stärker und der DSC Ideenlos. Victor hat wieder mit einigen Heldentaten die Mohnroten im Spiel gehalten, zum Beispiel mit einem gehaltenen Elfer in der 52. Minute.
Trotzdem war es der Sportclub der zunächst in der 65. Minute in Führung ging. Ein Striesner brachte Heino im Strafraum zu fall, Niko Kuon verwandelte sicher. Davon zeigte sich die SGS angestachelt und spielte wieder stärker auf. So war es Stephan Raczynski der in der 86. Minute den Ausgleich erzielen konnte.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
Info zum 16. Spieltag
Der Sportclub hat das Spiel gegen die SG aus Striesen nachgeholt. Die Mohnroten konnten dabei leider nur einen Punkt holen.
Wie letzte Woche wird es die Videos zum Spiel erst nächstes Wochenende geben. Bis dahin, habt Geduld.
20. Spieltag: SSV Turbine Dresden
In zwei Halbzeiten die von der Leistung wie Tag und Nacht waren, zeigt der Sportclub und die Gastgeber von Turbine wie man Fußball spielt und wie nicht. Am Ende Steht es gerecht 1:1. Die einzige Leistung die wieder durchweg unter dem Niveau war, hat der Unparteiische abgeliefert. Entsprechend gab es wieder Frust bei Fans und Spielern.
Der Kollege vom Fanradio hat auch wieder was zum nachhören. Es lohnt sich!
Update 09.04.:
Bei den Videos sind mir die falschen Titelkarten und Ergebnisübersichten rein gerutscht. Da ich bei youtube die Videos nicht ersetzen kann, wurden die Filme neu hochgeladen und haben entsprechend einen neuen Link bekommen.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
Info zum 20. Spieltag
Unser Sportclub ist beim Auswärtsspiel bei Turbine über ein 1:1 leider nicht hinaus gekommen. Die Videos gibt es, aber wohl erst zum Osterwochenende.
Bis dahin eine schöne Woche.
18. Spieltag: Eisenbahner-Sportverein Dresden
Zum 18. Spieltag war der Sportclub bei den Eisenbahner vom Ambros-Ufer zu Gast. Bekannt und berüchtigt ist der eisenbahn’sche Kunstrasenplatz als unverhoffter Punktefresser für aufspielende Gäste. So konnte der ESV zu Hause 4 seiner 5 Saisonsiege verbuchen, erlitt aber ebenfalls 4 Niederlagen.
Mit der Euphorie des letzten Heimsieg erwarten die sportclub’sche Fanmasse aber einen Erdrutschsieg. Was dann aber auf dem Platz zu sehen war, wurde der, ohnehin verfrühten, Aufstiegseuphorie in keinster Weise gerecht. Vielmehr schien der Platzfluch zugeschlagen zu haben. Kein Platz für Pässe, Flankenbälle springen nach dem Aufkommen in zufällige Richtungen, richtiger Spielfluß kommt nicht auf. Ein Problem, dass der ESV nicht hat.
So war es der Eisenbahner Funke, der in der 31. Minute per Freistoß verwandelte. Ein langer Ball an der Mauer vorbei, möglicherweise abgefälscht, ins, von Horn gehütete, Tor. Der DSC nun mit mehr Einsatz aber immer noch nicht den richtigen Mitteln. Erst als in der 75. Minute André Csobot im Strafraum der Schaffner zu Fall kommt, kann Christian Heinrich ausgleichen. 87. ist es dann Heinrich selbst der im Strafraum zu Fall gebracht wird. Auch den Ball netzt er ein und macht damit das Ergebnis fest.
Am Ende waren es erarbeite Punkte, und vor allem wichtige Punkte. Wenn der Aufstieg her soll muss aber auf jeden Fall noch etwas getan werden. Schauen wir wie das Spiel nächstes Wochenende gegen Hellerau läuft.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.
17. Spieltag: TSV Rotation Dresden 1990
Nach dem sowohl der 15. als auch der 16. Spieltag platzbedingt ausgefallen waren, trafen sich die Jungs vom glorreichen Sportclub am Samstag um gegen die Mannschaft von TSV Rotation zu kicken. Leider konnte ich nicht beim Spiel dabei sein und bedanke mich deshalb bei meiner Kamerafee für die Aufnahmen. Beim ESV steh ich aber 100% wieder neben dem Feld. Bereits im Vorhinein war bekannt geworden, dass der TSV nur mit einer B-Elf auflaufen wird, aber das gebotene Spiel ließ beinahe noch Schlimmeres vermuten.
Aber der Reihe nach, die Torausbeute fiel mit 5:2 (2:1) relativ hoch aus. Zunächst war es Rotation, die in Gestalt von Kapitän Norbert Pach bereits in der 12. Minute in Führung gingen. Einen hohen Einwurf musste ein bedrängter Victor mit der Faust abwehren. Der Ball flog unglücklich in die Mitte und fand kurz hinter der Strafraumgrenze den Fuß des Rotation Kapitän. Victor war, irritiert durch einen Rotationer, machtlos und der Ball holperte ins Tor. Das war übrigens erst der zweite Angriff von Rotation in dieser Partie.
Bereits in der 19. Minute holt der DSC zum Gegenschlag aus. Kurz vor der Mittellinie führt Marcus Zillich einen Freistoß aus. Der fliegt laaaaang und wird immer länger und wird gefunden vom Kopf des Csobi der sich an der Strafraumgrenze selbst streckt wie ein Aal. Die Verlängerung findet Niko Kuon. Tor.
5 Minuten Später ist es kein geringerer als Rico “Kopfballmonster” Niederlein der einen Freistoß von Capitano Preißiger ins Netz presst. 2:1 für den Club. Nicht nur traf Rico bereits vor einem Jahr per Kopf gegen Rotation, nein auch sein erstes Saisontor erzielte er gegen Zschachwitz per Kopf.
Die Mohnroten spielen weiter überlegen, aber nicht zwingend. In der 55. Minute hat Daniel Forgber die Übersicht schießt einen astreinen Pass auf Csobi. Der läuft vorm Strafraum quer und schiebt die Kugel zwischen Verteidiger und Tormännlein aus spitzem Winkel ins Netz. Damit 3:1.
In der 75. Minute ist es Frank Rittner der einen Eckball präzise auf den Fuß von Nico Opitz schießt. Nico steht frei vorm Tor und kickt das Runde geschickt ins Eckige. Kaum eine Minute später kann Olaf Sieradzki seinen Toreinstand feiern. Eine Flanke von Alex Preißiger findet den Kopf von Olaf. Wer noch mitzählt: 5:1.
Sowohl Olaf Sieradzki als auch Julius Wetzel absolvierten ihr erstes Spiel in der 1. Mannschaft. Von dieser Stelle aus, ein herzliches Willkommen in der Straßenbahnliga.
Aber das Spiel war noch nicht aus, die rotierenden Weißhemden hatten in der 87. noch einen Freistoß, kurz vor der Torausline, auf Höhe der Strafraumgrenze. Der Schütze bringt einen hohen Ball vors Tor, drei Rotationer stehen frei, zwei schlagen sich die Köpfe ein, beim Versuch den Ball über die Linie zu bringen. Am Ende war es wohl das Tor von Dirk Wodner. 5:2 Endstand.
Nun zum Spiel allgemein. Ich will nicht nörgeln, aber ich muss. Die drei Punkte sind da und das Ergebnis war eindeutig. Aber nicht so eindeutig wie die Überlegenheit des DSC über das gesamte Spiel. Rotation hatte so viele Torschüsse wie ich Finger an einer Hand, kaum doppelt soviel Chancen. Die Weißhemden waren keine 10 Minuten im gesamten Spiel in der DSC-Hälfte in Ballbesitz. Wenn man sich dann anschaut, dass daraus zwei Tore entstanden sind, obwohl bei Rotation wichtige Spieler fehlen…
Aber es gibt auch Gutes zu berichten, der Sportclub hat vor allem im Mittelfeld schön kombiniert. So tollen, ideenreichen Fußball hab ich selten im Steyer-Stadion gesehen. Das Spiel wurde immer ordentlich aufgebaut. Es war viel Übersicht und wenig Hektik drin. Nur vor dem Tor fehlt es noch ein wenig an der Effektivität. Mal kommt der Abschluss zu spät, mal wir der Ball in den Abwehrspieler geschlagen. Wenn es Vorne noch etwas besser läuft und Hinten ein paar Löcher weniger drin sind, ist ein Aufstieg auf jeden Fall drin.
Soviel von mir, viel Spaß beim schauen.
Zusammenfassung:
Das gesamte Spiel und die Tore wie immer nach dem Bruch.